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Laut am IDAHOBITA+

Am 17. Mai war ich mit dem Adenauer HG1 in der Remscheider Innenstadt unterwegs: Ich habe für die Aktion Muteinander eine Musikkundgebung organisiert – am Brunnen vor dem Allee-Center. Eine klare Ansage gegen Queerfeindlichkeit.

Melissa Emara hat mich bei der Aktion unterstützt. Wir haben queere Musik gespielt, Sichtbarkeit geschaffen und Haltung gezeigt. Ohne Bühne, ohne Reden – aber mit klarer Präsenz. Und wir kamen mit vielen Menschen ins Gespräch. Die Resonanz? Ausnahmslos positiv. Zustimmung, Respekt, echte Begegnungen.

Melissa Emara und Sascha von Gerishem beim IDAHOBITA+ in Remscheid. Selfie: Melissa Emara

Der Adenauer HG1 war dabei nicht bloß ein Fahrzeug. Er war ein Störfaktor im besten Sinne. Zwei Lautsprecher, eine wehende Regenbogenfahne, eine klare Botschaft: Queeres Leben existiert. Und es lässt sich nicht wegleugnen.

In Remscheid gab es noch weitere Aktionen zum IDAHOBITA+: Public Viewing vom ESC-Finale vom Queeren Treff 18+ der Aidshilfe Wuppertal in der Denkerschmette, dann ein Public Viewing in der Gelben Villa, einen Stand der Kraftstation beim Punk-Festival und ein Stand von Die Welle bei der Kidical Mass Fahrraddemo mit über 300 Besuchenden.

Liebe ist kein Verbrechen. Leben ist kein Verbrechen. Hass schon.

Danke an die Polizei Wuppertal, die die Aktion von Anfang an wohlwollend begleitet hat.

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