Nie wieder still – gegen rechte Angriffe auf die Zivilgesellschaft

Die CDU/CSU hat mit ihrer kleinen Anfrage versucht, die engagierte Zivilgesellschaft in ein schlechtes Licht zu rücken – ein durchschaubares Manöver. Organisationen, die sich für Menschenrechte, Demokratie und Antifaschismus einsetzen, werden als „linksradikal“ oder gar staatsgefährdend diffamiert. Doch die Antwort der Bundesregierung ist eindeutig: Diese Vorwürfe entbehren jeder Grundlage.

Für Menschen wie mich, die sich tagtäglich gegen den Rechtsruck, gegen Diskriminierung und für eine gerechtere Gesellschaft engagieren, ist das eine Bestätigung. Denn wir wissen: Unsere Arbeit ist wichtig. Wer sich für Demokratie einsetzt, ist nicht radikal – radikal sind diejenigen, die sie abbauen wollen.

Es ist kein Zufall, dass die CDU/CSU mit solchen Anfragen ins Fahrwasser der AfD gerät. Ihr Ziel ist es, kritische Stimmen einzuschüchtern und zivilgesellschaftliches Engagement zu delegitimieren. Doch genau das wird nicht geschehen. Die Antwort der Bundesregierung zeigt: Wir stehen nicht alleine da.

Die Strategie der Rechten ist klar: Sie wollen, dass wir müde werden, dass wir zweifeln, dass wir uns zurückziehen. Doch genau das Gegenteil ist nötig. Jetzt erst recht. Wer gegen demokratische Werte hetzt, wer gegen marginalisierte Gruppen Stimmung macht und wer versucht, die Zivilgesellschaft mundtot zu machen, wird auf unseren entschlossenen Widerstand stoßen.

Unsere Antwort auf rechte Angriffe kann nur eine sein: Nie wieder still. Wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir kämpfen weiter – für eine offene, gerechte und solidarische Gesellschaft.

Ähnliche Beiträge

  • |

    Gegen das Verweilverbot

    Am 24. April 2026 fand in Lennep eine Demo gegen das Verweilverbot statt. Das war mein Redebeitrag. Liebe Remscheider*innen, liebe Genervte, liebe Verarschten, heute stehen wir hier, weil die Politik beschlossen hat: Jugendliche sind das Problem. Nicht die Rasenden, die unsere Straßen in Rennstrecken verwandeln. Nicht die Investoren, die unsere Altstadt für ein lächerliches Outlet…

  • Kufiya: Zeichen der Solidarität

    Ich trage eine Kufiya aus Überzeugung, weil ich solidarisch bin mit Menschen, die unter Besatzung, Rassismus und Unterdrückung leiden. Weil ich Teil einer Linken bin, die Haltung zeigt – und sich nicht von rechten Erzählungen vor sich hertreiben lässt. Die pauschale Unterstellung, das Tragen einer Kufiya sei antisemitisch, ist nicht nur absurd – sie ist…

  • Bisschen kross…

    Nach dem langen Donnerstag im Büro kam mir der aktive Freitag sehr entgegen. Ein Catering für die VHS im Neuen Lindenhof zum Thema Nachhaltigkeit war geplant. Mitten beim Kochen ging das Telefon, Virenbefall auf einer, vielleicht sogar zwei Kund*innen-Webseiten. Also „mal eben“ an den Rechner… Zum Glück hatte ich noch genügend Lebensmittel, um alles irgendwie…

  • Menschenwürde schützen

    Gestern fand das 1. Planungstreffen für die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2025 statt, die unter dem Motto „Menschenwürde schützen“ stehen. Julia Albowski von @remscheidtolerant wird die Wochen gemeinsam mit #NRWeltoffen koordinieren, danke für eure Unterstützung! Menschenwürde schützen ist eine wichtige, gesamtgesellschaftliche Aufgabe, ganz besonders jetzt wo Rassismus („Sicherheitspaket“), Misogynie und Queerfeindlichkeit von Rechtspopulist*innen vorangetrieben werden….

Schreibe einen Kommentar