CDU-Politik: Ein Spielplatz für männliche Egos

CDU-Politik ist nicht für alle gemacht – sondern vor allem für weiße, cis-männliche Egos. Sie dreht sich um Macht, Status und den Erhalt alter Privilegien. Wer in dieses Bild passt, bekommt Unterstützung. Wer nicht, wird bestenfalls ignoriert – schlimmstenfalls aktiv bekämpft.

Während Männer wie Friedrich Merz, Carsten Linnemann und Jens Spahn ihre Karrieren durch Anpassung nach oben sichern, bleibt für marginalisierte Gruppen – insbesondere FLINTA-Personen, Kinder, queere Menschen und Menschen mit internationaler Geschichte – wenig übrig. Sozialpolitik wird ausgehöhlt, queere Rechte verwässert, feministische Anliegen lächerlich gemacht. Statt echter Lösungen gibt es Abwertung, statt Verantwortung autoritäre Machtspielchen.

Das Muster ist immer das gleiche: Anpassung nach oben, Treten nach unten. Ein System, das sich selbst stabilisiert, indem es Menschen ausschließt. Eine Politik, die sich nicht um die Gesellschaft als Ganzes dreht, sondern nur um jene, die sich schon immer selbst genug waren.

Es ist an der Zeit, sich zu fragen: Wollen wir eine Gesellschaft, die von männlichem Ego dominiert wird – oder eine, die wirklich für alle da ist?

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