Geld für Arme, nicht für die Armee

Friedrich Merz will die Verteidigungsausgaben drastisch erhöhen und setzt auf Aufrüstung, anstatt langfristig für eine friedliche und gerechte Gesellschaft zu sorgen. Während Milliarden für das Militär bereitgestellt werden, bleibt für die wirklich zukunftsweisenden Investitionen immer weniger übrig: Klimaschutz, Bildung, soziale Gerechtigkeit, antifaschistische Arbeit und ein gut ausgebauter ÖPNV werden vernachlässigt. Doch das sind genau die Bereiche, die unsere Gesellschaft stabilisieren und nachhaltige Sicherheit schaffen.

Auch wenn nicht direkt von Sozialkürzungen gesprochen wird, bedeutet jeder Euro für Rüstung einen Euro weniger für notwendige Investitionen. Eine massive Erhöhung der Militärausgaben geht immer auf Kosten des Gemeinwohls – sei es durch verpasste Chancen in der Bildungslandschaft, unzureichende Sozialpolitik oder eine verschleppte Energiewende.

Statt uns in eine Spirale der Aufrüstung zu begeben, müssen wir den Fokus auf sozialen Frieden legen. Ein stabiles, gerechtes und nachhaltiges Deutschland entsteht nicht durch Panzer, sondern durch ein funktionierendes Gemeinwesen, in dem alle Menschen sichere Zukunftsperspektiven haben.

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